Code und betroffene Klasse lesen
Vorder- und Rückseite des Führerscheins vollständig kopieren.
Code 78 im Führerschein ändern: Automatikauflage, praktische Prüfung mit Schaltgetriebe und neue behördliche Eintragung richtig vorbereiten.
BRANDAUER Rechtsanwälte
Salzburger Rechtsanwaltskanzlei
Hinter jeder Mandatsbetreuung steht ein eingespieltes Team aus Rechtsanwälten, Juristen und Spezialisten. Führerscheinrechtliche Fragen prüfen wir mit Blick auf Aktenlage, Fristen und wirtschaftliche Folgen.
Steht im Führerschein Code 78, ist die Lenkberechtigung auf Fahrzeuge mit Automatikgetriebe beschränkt. Wer später ein Fahrzeug mit Schaltgetriebe lenken möchte, muss die Auflage über das zuständige Führerscheinverfahren klären und die Änderung dokumentieren lassen.
Eine Fahrstunde oder eine private Bestätigung der Fahrschule entfernt den Code nicht. Maßgeblich sind der Eintrag auf der Karte, die praktische Prüfung mit dem passenden Fahrzeug und die anschließende behördliche Dokumentation. Dieser Beitrag betrifft die technische Beschränkung aus der Prüfung. Medizinische Auflagen und Fahrzeuganpassungen aus körperlichen Gründen folgen einem anderen Prüfweg.
Code 78 bedeutet „Nur Fahrzeuge mit Automatikgetriebe“. Der Code gehört zu den harmonisierten Zahlencodes im Führerschein und kann bei der betroffenen Klasse auf der Rückseite eingetragen sein. Lesen Sie deshalb die Zeile der Klasse B und alle dort angeführten Codes vollständig, bevor Sie den nächsten Schritt planen.
Die Eintragung beschreibt eine Fahrzeugbeschränkung. Sie sagt für sich allein nichts über die gesundheitliche Eignung, über einen Führerscheinentzug oder über die Gültigkeit anderer Klassen aus. Wenn mehrere Codes eingetragen sind, müssen sie getrennt nach betroffener Klasse und Zweck geprüft werden.
Der Code, die Prüfung und die neue Karte haben unterschiedliche Funktionen.
| Unterlage oder Schritt | Welche Aussage sie trägt | Was zusätzlich offenbleibt |
|---|---|---|
| Führerschein mit Code 78 | Die betroffene Klasse ist auf Automatikfahrzeuge beschränkt | Ob und wann eine Änderung beantragt oder geprüft wurde |
| Praktische Prüfung mit Schaltgetriebe | Fahrzeugbedienung mit manuellem Getriebe wird im Prüfungsverfahren beurteilt | Welche behördlichen Unterlagen danach für die neue Karte erforderlich sind |
| Neu ausgestellte Karte | Die geltende Eintragung und allfällige Codes sind dokumentiert | Ob weitere Klassen oder separate Auflagen betroffen sind |
Vor der Fahrt mit einem Schaltfahrzeug ist der aktuelle Eintrag auf der Karte maßgeblich.
Die österreichische Behördeninformation zur Fahrprüfung sieht vor, dass eine Prüfung mit einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe zu einer Beschränkung auf solche Fahrzeuge führt. Die technische Ursache liegt damit im verwendeten Prüfungsfahrzeug und im Prüfungsumfang. Eine spätere Änderung muss diese Ausgangslage ausdrücklich berücksichtigen.
Die Prüfung einer anderen Fahrzeugart ist von einer allgemeinen Erweiterung der Führerscheinklasse zu unterscheiden. Code 78 betrifft die Art des Getriebes innerhalb der betroffenen Berechtigung. Eine zusätzliche Klasse, ein Entzug oder eine medizinische Auflage sind eigenständige Fragen mit eigenen Voraussetzungen.
Wenn Sie die Berechtigung für Schaltfahrzeuge anstreben, klären Sie zuerst bei der zuständigen Führerscheinbehörde und der Fahrschule, welcher Antrag und welcher praktische Prüfungstermin vorgesehen sind. Für die Prüfung muss ein geeignetes Fahrzeug mit manuellem Schaltgetriebe bereitstehen. Die Behörde ordnet den konkreten Verfahrensweg anhand Ihrer Klasse und des bisherigen Eintrags.
Nach einem positiven Prüfungsergebnis ist der Führerscheinstand getrennt zu kontrollieren. Die neue Karte oder ein vorläufiger Nachweis muss erkennen lassen, ob Code 78 für die betroffene Klasse weggefallen ist. Solange der aktuelle Nachweis die Beschränkung weiterhin ausweist, sollten Sie die Berechtigung nicht aus einer bloßen mündlichen Auskunft ableiten.
Die Unterlagen zur Erweiterung einer Führerscheinklasse helfen bei der Ordnung von Antrag, Prüfung und Dokument. Die konkrete Änderung von Code 78 bleibt davon fachlich getrennt und muss auf dem eigenen Führerscheinstand geprüft werden.
Vier Prüfpunkte halten technische Prüfung und behördliche Eintragung auseinander.
Vorder- und Rückseite des Führerscheins vollständig kopieren.
Fragen Sie nach Antrag, Prüfungsumfang und geeignetem Prüfungsfahrzeug.
Die Prüfung muss die Bedienung des manuellen Getriebes abbilden.
Vergleichen Sie Karte, Prüfungsnachweis und behördliche Mitteilung.
Die Auswertung ordnet Führerschein, Prüfungsstand und behördliche Unterlagen. Sie ersetzt keine individuelle Entscheidung der Behörde.
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Sichern Sie Vorder- und Rückseite des Führerscheins und lassen Sie die Eintragung anhand des Originals klären.
Ordnen Sie zuerst, ob es um die Fahrzeugart, eine weitere Klasse oder eine andere Auflage geht. Davon hängt der richtige Antrag ab.
Vergleichen Sie Anmeldung, Prüfungsprotokoll, Behördenmitteilung und neue Karte. Prüfen Sie besonders, ob Code 78 für die betroffene Klasse noch aufscheint.
Halten Sie den Führerschein, die betroffene Klasse und Ihr Ziel Schaltgetriebe bereit. Klären Sie danach Antrag, Prüfungsfahrzeug und Dokumentation bei der zuständigen Stelle.
Wenn die neue Karte den erwarteten Eintrag nicht enthält, vergleichen Sie zuerst die Dokumente und den behördlichen Verfahrensstand. Eine Akteneinsicht im Führerscheinverfahren kann helfen, Antrag, Prüfung und Entscheidung zusammenzuführen.
Code 78 beruht auf der Art des Prüfungsfahrzeugs. Eine körperliche Einschränkung kann dagegen zu eigenen Fahrzeuganpassungen oder medizinisch begründeten Codes führen. Beispiele sind eine angepasste Schalteinrichtung oder eine besondere Bedienhilfe. Diese Einträge verfolgen einen anderen Zweck und werden nicht allein durch eine Prüfung mit Schaltgetriebe erledigt.
Prüfen Sie daher, ob der Code aus der Ausbildung stammt oder ob zusätzlich ein medizinischer Befund, eine Auflage oder eine technische Anpassung im Führerschein steht. Bei mehreren Einträgen braucht jeder Code eine eigene fachliche Zuordnung.
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